Beratungsgrundsätze

Unsere Beratungsgrundsätze orientieren sich an den Beratungsgrundsätzen des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberater BDU e.V. für Unternehmensberater:

 

1. Fachliche Kompetenz
Unternehmensberater übernehmen nur Aufträge, für deren Bearbeitung die erforderlichen Fähigkeiten, Erfahrungen und Mitarbeiter bereitgestellt werden können.
Unternehmensberater suchen Lösungen, die dem Stand der Wissenschaft, der Entwicklung der Branche und den Bedürfnissen des Klienten in bester Weise gerecht werden.
Unternehmensberater unternehmen alle Anstrengungen, ihre Kenntnisse, Fähigkeiten und Verfahrenstechniken ständig zu verbessern und machen ihren Klienten die Vorteile dieser Verbesserungen uneingeschränkt zugänglich.
2. Seriosität und Effektivität
Unternehmensberater empfehlen ihre Dienste nur dann, wenn sie erwarten, dass ihre Arbeit Vorteile für den Klienten bringt. Sie geben realistische Leistungs-, Termin- und Kostenschätzungen ab und bemühen sich, diese einzuhalten. Unternehmensberater üben nicht nur eine gutachterliche Tätigkeit aus oder erarbeiten Empfehlungen, sondern wirken bei der Realisierung der Vorschläge mit und arbeiten solange mit dem Klienten zusammen, bis dieser die Aufgabe ohne Hilfe des Unternehmensberaters fortführen kann.
Unternehmensberater sind sich bewusst, dass neben der sachlichen Lösung die menschlichen Beziehungen große Bedeutung besitzen. Sie bemühen sich deshalb um eine harmonische Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber und seinen Mitarbeitern.

 

3. Objektivität, Neutralität und Eigenverantwortlichkeit

Unternehmensberater werden grundsätzlich eigenverantwortlich tätig und akzeptieren in Ausübung ihrer Tätigkeit keine Einschränkung ihrer Unabhängigkeit durch Erwartungen Dritter. Sie führen eine unvoreingenommene und  objektive Beratung durch und sprechen auch Unangenehmes offen aus. Sie erstellen keine Gefälligkeitsgutachten. Unternehmensberater respektieren auch gegenüber den für sie tätigen Mitarbeitern, soweit diese als Unternehmensberater qualifiziert sind, deren Verpflichtung zu eigenverantwortlicher Tätigkeit.
Unternehmensberater verpflichten sich zur Neutralität gegenüber Lieferanten von Geräten, Hilfsmitteln und Diensten, die zur Verwirklichung ihrer Vorschläge erforderlich sind und fordern oder akzeptieren von diesen keinerlei Provisionen, Aufwandsentschädigungen oder dergleichen. Sofern Unternehmensberater Lieferanten empfehlen, erfolgt dies nur aufgrund der Erfordernisse des Klienten oder einer vergleichenden Analyse des Leistungsangebotes der Lieferanten. Sofern Unternehmensberater EDV-Software-Pakete oder -Geräte oder -Hilfsmittel empfehlen, die von ihnen vertrieben werden oder an denen sie in irgendeiner Form finanziell interessiert sind, weisen sie auf diese Tatsachen hin und erwecken nicht den Eindruck einer neutralen Produktauswahl.

 

4. Unvereinbare Tätigkeiten
Mit dem Beruf des Unternehmensberaters unvereinbar ist die Annahme von Aufträgen für Tätigkeiten, die die Einhaltung der Berufspflichten und Mindeststandards berufsethischen Handelns gefährden.

 

5. Vertraulichkeit
Unternehmensberater behandeln alle internen Vorgänge und Informationen des Klienten, die ihnen durch ihre Arbeit bekannt werden, streng vertraulich. Insbesondere werden auftragsbezogene Unterlagen nicht an Dritte weitergegeben. Unternehmensberater gewähren keinen generellen Konkurrenzausschluss. Über einen speziellen Konkurrenzausschluss werden in besonderen Fällen Absprachen  getroffen. Unternehmensberater halten sich für berechtigt, Klientenlisten zu veröffentlichen, werden aber Klienten nur dann als Referenz angeben, wenn sie deren Zustimmung zuvor eingeholt haben.
6. Unterlassung von Abwerbung
Unternehmensberater bieten Mitarbeitern ihrer Klienten weder direkt noch indirekt Positionen bei sich selbst oder anderen Klienten an. Unternehmensberater erwarten, dass auch ihre Klienten während der Zusammenarbeit mit ihnen mit keinem ihrer Mitarbeiter  Einstellungsverhandlungen führen und ihre Mitarbeiter nicht abwerben. Unternehmensberater verlangen von ihren Mitarbeitern, dass sie während der Dauer der Klientenbeziehungen keine Verhandlungen mit Klienten über eine Einstellung führen, damit die Objektivität ihrer Arbeit gesichert wird.
Unternehmensberater nehmen keine sitten- und wettbewerbswidrige Abwerbung von Mitarbeitern anderer BDU-Mitglieder vor.
7. Fairer Wettbewerb
Unternehmensberater erbringen mit Ausnahme der Erarbeitung und Abgabe von Angeboten keine unentgeltlichen Vorleistungen, noch bieten sie Arbeitskräfte oder andere Leistungen zur Probe an. Unternehmensberater achten das geistige Urheberrecht an Vorschlägen, Konzeptionen und Veröffentlichungen anderer und verwenden solches Material nur mit Quellenangabe. Unternehmensberater empfehlen bei sachlich-fachlicher Notwendigkeit nur solche Kollegen, deren Leistungsstand ihnen bekannt ist, dabei und bei Kooperationen bevorzugen sie BDU-Mitglieder. Unternehmensberater legen bei Kooperationen, soweit es sich nicht um einen Kapazitätsausgleich handelt, gegenüber den Klienten die Projektverantwortlichkeit sowie Art und Umfang der Zusammenarbeit offen und klar dar.
8. Angemessene Preisbildung
Unternehmensberater berechnen Honorare, die im richtigen Verhältnis zu Art und Umfang der durchgeführten Arbeit stehen und die vor Beginn der Beratungstätigkeit mit dem Klienten abgestimmt worden sind. Unternehmensberater geben Festpreisangebote nur für Projekte ab, deren Umfang zu überblicken ist und bei denen nach honorarpflichtigen Voruntersuchungen Umfang und Schwierigkeitsgrad der zu lösenden Probleme präzise und für beide Vertragsparteien überschaubar und verbindlich herausgearbeitet worden sind.
Unternehmensberater präzisieren ihre Angebote so, dass der Klient weiß, welche sonstigen Kosten neben dem Honorar in Rechnung gestellt werden.

 

9. Seriöse Werbung
Unternehmensberater verpflichten sich zu seriösem Verhalten in der Werbung und der Akquisition und präsentieren ihre Qualifikation einzig im Hinblick auf ihre Fähigkeiten und ihre Erfahrung. Referenzschreiben werden nicht, auch nicht auszugsweise, verbreitet. Unternehmensberater halten sich in ihren Darstellungen über ihre Umsätze, Mitarbeiter, Tätigkeitsbereiche etc. an den augenblicklichen Stand und geben keine spektakulären Zukunftspläne bekannt.

Beratungsprozeß

Im Rahmen der Unternehmensberatung wird ein verbindlicher Beratungsprozeß im Unternehmen gelebt.

 

Ein klassischer Beratungsablauf wird wie folgt skizziert:

  • Der Interessent nimmt aufgrund z.B. Internetrecherche Kontakt mit der TFCC GmbH auf und bittet um Anruf. Dies kann telefonisch, per mail oder Kontaktformular erfolgen.

 

  • Wir nehmen telefonisch Kontakt zum Interessenten auf und hinterfragen grob den Beratungsauftrag, um festzustellen, ob die TFCC GmbH der richtige Partner für das Vorhaben sein kann.

 

  • Interessent und Hr. Füllmann treffen sich zu einem kostenfreien Vorgespräch. Hierbei geht es um die Fragen: Welche Ziele verfolgt der Klient? Wie sehen die Rahmenbedingungen aus? Mit welchen Stolpersteinen muss gerechnet werden? Welche Struktur könnte das Vorhaben bekommen? Welche Unterlagen und Informationen sind nötig? Welche Vorarbeit muss vom Klienten passieren? Wer muss bei dem Vorhaben noch eingebunden werden? Des Weiteren wird festgelegt, welche Tiefe der Beratungsauftag perspektivisch erhalten soll und welche Dienstleistungen der Klient in Anspruch nehmen möchte.

 

  • Der Vertragsentwurf wird durch die TFCC GmbH gefertigt und im Folgegespräch mit dem Klienten besprochen. Er enthält sämtliche Bedingungen, sowie die nötigen Informationen zu Rücktritt, zeitlichen Abläufen und Kosten. Des Weiteren legt Hr. Füllmann dem Klienten einen „Kostenvoranschlag“ mit detaillierter Kosten- und Zeitplanung vor. Der Klient hat daraufhin ausreichend Zeit, den Vertrag  zu prüfen und Rückfragen zu stellen.

 

  • Nach erfolgtem Auftrag findet eine strukturierte Analyse des Kundenvorhabens anhand von strukturierten Fragen statt. Selbstverständlich werden die Fragen situativ gestellt und passen sich der jeweiligen Beratungssituation an. Auf Basis der erfolgten Antworten wird die Situation durch uns analysiert, Handlungsempfehlungen ausgesprochen und mit der gemeinsamen Umsetzung begonnen. Je nach Komplexität ergeben sich weitere Handlungsfelder, die in weiteren Terminen behandelt werden. Sollten sich tendenziell Abweichungen zur Kosten- und Zeitplanung ergeben, so werden diese unmittelbar angesprochen und evtl. adjustiert.

 

  • Nach Abschluss der Beratungsleistung erhält der Klient einen detaillierten Ergebnisbericht, welcher die Beratung und evtl. weitere Schritte dokumentiert. Hr. Füllmann holt sich ein Feedback zur Beratung ein und vereinbart je nach Notwendigkeit weitere Folgetermine.

 

Selbstverständlich ist jeder Auftrag individuell und erwartet ein individuell abgestimmtes Vorgehen. Der oben genannte Beratungsprozess spiegelt das Vorgehen am Beispiel vieler Gründungsberatungen wieder. Im B2B-Bereich (Veränderungsmanagement, Teamfindung, Führungskräfte-Coaching) ist der Beratungsprozess als „Leitplanken“ zu verstehen. Die Umsetzung erfolgt dann unter Ausnutzung aller „Spuren“.

Qualitätsziele

Qualitätsziele / Leistungsversprechen: An diesen Zielen lassen wir uns messen:

  • Wir gewinnen das Vertrauen unserer Klienten durch Offenheit, Ehrlichkeit, Empathie und transparentes Vorgehen
  •  Wir erarbeiten für und mit den Klienten zeitlich effektive und individuelle Beratungsleistungen mit dem Ziel, den Klienten den am Markt größtmöglichen Mehrwert zu generieren
  • Wir sind fachlich professionell und erklären „auf der Ebene“ des Klienten
  • Wir sind gegenüber Klienten, Behörden, Banken und Partnern verbindlich, authentisch, fair und kompetent

 

Anforderungen an interne Prozesse und Berater:

„Behandle die Menschen so, sie du selbst behandelt werden möchtest“. Dieser Ausspruch von Hr. Füllmann spiegelt jegliche o.g. Anforderung zur Erreichung der Qualitätsziele wieder. Fachliche Qualifikationen und hohe Empathiewerte sind zur Ausübung des Berufes „Unternehmensberater“ unabdingbar. Wir verfügen über ein stark ausgeprägtes Verständnis zur Dienstleistungskultur und haben einen entsprechend hohen Anspruch an uns selbst. Die vorgenannten Ziele sind für uns kein bloßes Lippenbekenntnis, sondern Anspruch an die eigene Arbeitsweise.

 

Erfolgskontrolle:

Nicht nur während der Nachbesprechung eines Beratungsauftrages, sondern bereits währenddessen sind die Fragen nach den Zielen & Wünschen des Klienten unabdingbar und genauso unverzichtbar, wie beim Erstgespräch. Diese Fragen zielen jedoch im Rahmen der Nachbesprechung insbesondere auf die Zufriedenheit des Klienten ab und darauf, welche Themen diesem noch fehlen oder nicht zur Zufriedenheit behandelt wurden. Hier sind hohe empathische Fähigkeiten von Vorteil, um nicht ausgesprochenen Irritationen auf den Grund gehen zu können. Der Dialog ist nach unserer Erfahrung  im Rahmen der Erfolgskontrolle wichtiger als die Einführung von Feedbackbögen, da diese erfahrungsgemäß wenig detailliert ausgefüllt werden und somit kaum Nutzen zur Veränderung generieren können. Um Meinungsverschiedenheiten bzw. Unklarheiten von Beginn an nicht entstehen zu lassen, ist eine detaillierte und verständliche Auftragsklärung von Nöten. Eventuelle Abweichungen im Rahmen der Beratung bzw. des Coachings werden unmittelbar abgesprochen.